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Die Preußen-ID: In sechs Wochen vom Konzept zu knapp 100.000 Fans

Die Preußen-ID: In sechs Wochen vom Konzept zu knapp 100.000 Fans

Im Februar 2026 hat SC Preußen Münster die Preußen-ID eingeführt – eine einheitliche Fan-Identität, die heute knapp 100.000 Nutzer und eine sechsstellige Anzahl an Opt-ins in einem Profil zusammenführt. Das Mitglieder-Onboarding läuft seither automatisiert. Manuelle Listenpflege entfällt.

Zwischen Kick-off und Go-live lagen weniger als sechs Wochen. Kein einziges der bestehenden Systeme von SCP musste ausgetauscht werden.

Drei Systeme, kein gemeinsames Fan-Profil

Ticketshop, Mitgliederverwaltung und App-Login wurden bei SCP von drei verschiedenen Anbietern bereitgestellt. Ein Fan, der ein Ticket kaufte und gleichzeitig Mitglied war, existierte in jedem dieser Systeme als eigene Person. Wer ihn gezielt ansprechen wollte, musste Listen abgleichen. Eine Kampagne speziell an Ticketkäufer ohne Mitgliedschaft war praktisch nicht umsetzbar.

Hinzu kam: Mitgliedskarten gab es ausschließlich als physische Plastikkarte.

Das ist eine Herausforderung, mit der viele Sportvereine heute konfrontiert sind: Digitale Touchpoints multiplizieren sich, aber die Fan-Daten bleiben fragmentiert, in Silos eingeschlossen und schwer zu aktivieren. Ohne eine einheitliche Identitätsschicht ist jede Kampagne eine Annäherung.

So funktioniert die Preußen-ID: Aus jedem Ticketkauf wird ein identifizierter Fan

Der entscheidende Hebel war die Anbindung des Ticketshops. Fans melden sich dort mit denselben Zugangsdaten an, die sie für die Preußen-ID nutzen – eine separate Registrierung entfällt. Damit wird jeder Ticketkauf zu einem eindeutig identifizierten Profil im Klub.

Das ist Single Sign-On in der Praxis: eine Identität, alle Services. Fans bemerken den Infrastrukturwechsel nicht – sie nutzen einfach überall einen Login. Der Klub gewinnt ein vollständiges Bild davon, wer Tickets kauft, wer Mitglied ist und wo beides zusammenfällt.

Die Wirkung war sofort spürbar: Im Launchmonat wuchs die Zahl der identifizierten Fans innerhalb weniger Wochen in den vierstelligen Bereich, drei Monate später lag sie deutlich im Fünfstelligen. Der überwiegende Teil stammt direkt aus dem Ticketshop – heute der wichtigste Einstiegspunkt in die Preußen-ID.

Mitglieder-Onboarding ohne manuelle Schritte

Die Mitgliederverwaltung bleibt im bestehenden Tool. Kein Systemwechsel. Was sich geändert hat: Sobald ein neues Mitglied angelegt wird, läuft im Hintergrund automatisch ein Prozess.

Die Preußen-ID legt den Account an, verschickt die Einladung und erzeugt die digitale Mitgliedskarte. Kein CSV-Export. Kein manueller Import. Kein Eingriff durch das Klub-Team.

Jede Statusänderung – ob Beitritt, Datenaktualisierung oder Austritt – wird in Echtzeit synchronisiert. Was vorher eine wiederkehrende manuelle Aufgabe war, läuft heute geräuschlos im Hintergrund. Das Ergebnis: ein vollständig automatisierter Mitglieder-Onboarding-Workflow, der ohne zusätzliches Personal skaliert.

Die Mitgliedskarte als Wallet-Pass

Erstmals tragen SCP-Mitglieder ihre Karte digital auf dem Smartphone. Der Wallet-Pass ist für iOS und Android verfügbar, enthält Name, Mitgliedsnummer und das „Im Sportclub seit"-Datum – und aktualisiert sich automatisch bei jeder Änderung am Mitgliedschaftsstatus.

Kein App-Download erforderlich. Kein separater Login für die Karte. Sie lebt an dem Ort, an dem Fans bereits ihre Bordkarten und Treuekarten aufbewahren.

Insgesamt sind so knapp 100.000 Nutzer mit einer sechsstelligen Anzahl an Opt-ins über die Preußen-ID verbunden.

Sechs Wochen vom Kick-off zum Go-live

Weniger als sechs Wochen nach dem Kick-off waren Login, digitale Mitgliedskarte und automatisierter Mitglieder-Sync produktiv. Diese Geschwindigkeit ist nur möglich, weil SCP seine bestehende Infrastruktur nicht neu aufbauen musste – Unidys White-Label-Identitätsschicht liegt auf dem, was bereits vorhanden ist, oben drauf.

Die Frontend-Komponenten werden über das Unidy-SDK geliefert und direkt eingebunden. Ein eigenes Entwickler-Team beim Klub war dafür nicht erforderlich.

Das spiegelt wider, was der Hamburger SV mit der HSV.ID erreicht hat: eine einheitliche Fan-Identität auf bestehenden Systemen, mit messbaren Ergebnissen vom ersten Tag an.

Was als Nächstes kommt: Tickets in der App, SDK-Integrationen und digitale Vermarktung

Drei Schritte sind als Nächstes geplant.

Tickets in die App: Fans sollen ihre gekauften Tickets direkt im Vereins-Umfeld sehen – ohne Umweg über externe Tools.

Native SDK-Integrationen: Weitere Touchpoints werden über das Unidy-SDK an die Preußen-ID angebunden, sodass jedes neue Angebot vom ersten Tag an Teil der einheitlichen Fan-Identität ist.

Digitale Vermarktung: Auf der jetzt verknüpften Datenbasis startet die personalisierte Ansprache – von gezielten Kampagnen bis zur messbaren Aktivierung für Partner und Sponsoren.

Das Fundament steht. Zu wissen, wer die eigenen Fans sind, ist die Voraussetzung für alles Weitere.


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